TIROLER: Erfolg durch Konsequenz.
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TIROLER: Erfolg durch Konsequenz.

Bereits seit dem Jahr 2000 positioniert sich die TIROLER VERSICHERUNG unter der Leitung von Dr. Walter Schieferer und Mag. Franz Mair, dem inzwischen längst dienenden Vorstandsduo in Österreichs Versicherungslandschaft, bewusst und gegen alle wirtschaftlichen „Modetrends“ als durch und durch heimisches Unternehmen. Nie auf kurzfristige Rekordergebnisse, sondern auf langfristigen Erfolg ausgerichtet, war und ist Regionalität bei der TIROLER seit nahezu 200 Jahren eine Konstante.

So sehr das „altmodische“ Modell des Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit Ende der 1990er und in den 2000ern belächelt wurde – die TIROLER ist erfolgreicher denn je: Seit 2000 wurde der Mitarbeiterstand um 42 Prozent auf fast 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhöht (Branche im selben Zeitraum minus 1 %). Das Prämienvolumen hat sich mehr als verdoppelt und auch der Ertrag konnte kontinuierlich gesteigert werden. Man kann also auch „regional“ jederzeit überdurchschnittlich erfolgreich sein.

"100% regional" als Erfolgsmodell

Die Devise „100 % regional“ hat sich spätestens seit der Finanzkrise zum Erfolgsmodell entwickelt. TIROLER-Vorstand Dr. Walter Schieferer: „Die Finanzkrise war ja so etwas wie der ,Elchtest‘ für die Versicherungsbranche. Und plötzlich waren alle nachhaltig, regional und konservativ.“ Und Vorstandskollege Mag. Franz Mair ergänzt: „Wir spekulieren nicht mit dem Geld der Kundinnen und Kunden. Wir waren nicht beim ,Goldrausch‘ vor der Finanzkrise dabei, wo das Geld mancherorts offenbar auf den Bäumen gewachsen ist. Wofür uns damals diverse Fachleute ,Mutlosigkeit‘ und ,konservative Geschäftsmodelle‘ attestierten, werden wir heute gelobt. Wir standen damals und stehen heute dazu: Wie unsere Kunden agieren wir als ordentliche Kaufleute und wenn das langweilig ist, dann sind wir seit 17 Jahren sehr erfolgreich langweilig! Aber stets bestrebt, im Erfolg neue Impulse zu setzen.“

In Südtirol mit gleichen Grundsätzen

Seit elf Jahren ist die TIROLER nun mit einer Niederlassung wieder in Bozen vertreten. Wie auch in Österreich wurden „kleine Brötchen“ gebacken, wurde das Geschäft vor allem über Privatverträge und Klein- und Mittelbetriebe aufgebaut. Heute ist die TIROLER – gerade ob ihrer soliden Geschäftspolitik – ein beachteter und geschätzter Versicherer in Südtirol und im Trentino. 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erwirtschaften rund zehn Millionen Euro an Prämieneinnahmen. 2018 wird die Landesdirektion Südtirol deshalb auch räumlich erweitert. 

Für große Veränderungen gerüstet

„Angesichts des weitgehend stagnierenden Marktes freuen wir uns sehr über das anhaltend gesunde Wachstum in allen Bereichen. Wir haben es mit einem Umfeld zu tun, das angesichts niedriger Zinsen, Digitalisierung, starker Mitbewerber und demografischem Wandel große Veränderungen mit sich bringt. Um auch künftig erfolgreich am Markt zu bestehen, werden wir unsere Produkte, Prozesse und Services noch konsequenter auf die Kundenbedürfnisse ausrichten“, so Schieferer.

Dabei steht bei der TIROLER jedoch nicht Gewinnmaximierung, sondern Nutzenmaximierung wie z. B. Kundenservice, Schadenverhütung oder Aufbau von Rücklagen im Fokus. Franz Mair: „Konzerne werden an Aktienkursen und an der Höhe der Dividende gemessen. Dementsprechend agieren diese Unternehmen auch. Was andere über Dividenden ausschütten, investieren wir in Kundenservice und Mitarbeiter-Ausbildung.“ Den Kundinnen und Kunden eine immer noch schnellere, noch bessere Dienstleistung zu bieten, sei, so Mair, wenn man so will eine andere Form der Gewinn-Ausschüttung. Statt Aktionären profitieren somit bei der TIROLER Kundinnen und Kunden von den guten Ergebnissen.

Neue Organisation

In den vergangenen Monaten wurden neue Strukturen geschaffen, um noch schlagkräftiger und kompetenter am Markt agieren zu können. Dazu gehören die Reduktion der Führungsspannen, noch kürzere Informations- und Entscheidungswege, vereinfachte Abläufe und eine fallabschließende Bearbeitung so nah wie möglich am Kunden.

Doppelspitze im Marketing

Der kontinuierliche und sehr erfolgreiche Aufbau des Italiengeschäfts in Südtirol-Trentino seit 2006 stellt auch das TIROLER Marketing vor immer neue Herausforderungen. Mit der Investition in eine Doppelspitze im Marketing reagiert das Unternehmen auf diese positiven Veränderungen. Franz Mair: „Mit einer Doppelspitze im Marketing können wir den hohen Anforderungen der Zukunft und unserer unterschiedlichen Märkte in Österreich und Italien noch besser gerecht werden. Werbeunterlagen und -materialien produziert die TIROLER inzwischen schon in drei  Sprachen: deutsch, italienisch und sogar ladinisch. In Italien und Österreich setzen wir – der unterschiedlichen Marktposition entsprechend – jeweils andere Werbeschwerpunkte. Dieser Anforderung werden wir durch Aufgabenteilung und Spezialisierung künftig noch besser begegnen.

Während sich Martin Reiter in Zukunft verstärkt auf den neuen Markt Italien sowie den kreativen Teil im TIROLER Marketing konzentrieren will, wird sich Mag. Julia Haslwanter federführend um Strategie und Markenführung, Vertriebsmarketing sowie Organisation und die Führung des Teams kümmern.

Doppelspitze im TIROLER Marketing: Mag. Julia Haslwanter und Martin Reiter

Ausblick

Die TIROLER steht auch künftig für gesundes Wachstum und 100%ige Regionalität zugunsten der Mitarbeiter, Kunden und die Wirtschaft im Land Tirol. Mair unterstreicht: „Dienstleistung ist regional. Wir gehen diesen Weg unabhängig von allen Modeströmungen seit 17 Jahren. Unsere Kunden profitieren mehrfach: Entscheidungen fallen in Tirol, ihre Prämien bleiben in Tirol und fließen wieder in Investitionen in Tirol. Auftragnehmer sind wieder zumeist Kunden. Und letztlich schafft die TIROLER viele hochwertige Arbeitsplätze, die es ohne die TIROLER in Tirol nicht geben würde.“

TIROLER Kennzahlen 2016/17:

Versicherungsverträge: 494.655
Prämieneinnahmen: 143,1 Mio
Betriebsüberschuss: 17,3 Mio
Kapitalanlagen: 344 Mio. (UGB)

Eigenmittel zum 31.12.2016: 68,7 Mio. nach UGB
nach Solvency II: 181,3 Mio.
Solvabilität: 223,8 % (Solvency II)

Mitarbeiterinnen & Mitarbeiter (10/17): 297