TIROLER
Geschichte

Zusammenhalt seit 1821

Tauchen Sie ein
in 200 Jahre Geschichte

2023-2026

2023 - 2026

2023


TIROLER beginnt mit Holzbau im Innsbrucker Zentrum

Die TIROLER VERSICHERUNG baut das erste Hochhaus aus Holz mit begrünter Fassade in der Innsbrucker Innenstadt. Anfang Juni trafen die ersten Holzmodule ein.

2023
TIROLER setzt ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz

Seit April ist die neue Werbekampagne der TIROLER VERSICHERUNG zu sehen. Die Regionalversicherung steht für Vielfalt, Toleranz und Zusammenhalt ein.

2024

Neue Delegierte für Südtirol

Die Delegiertenversammlung beschließt am 28. März, dass Barbara Riess-Waldner, Hôtelière vom Romantik Hotel Oberwirt in Marling, das Mandat ihres Vaters als neue Delegierte für Südtirol übernimmt.

2024

Lern-Erlebnisraum Versicherung

Der Lern-Erlebnisraum Versicherung vermittelt das Thema Versicherung kindgerecht und erklärt, wie man Unfälle vermeidet und was zu tun ist, wenn trotzdem etwas passiert.

2024

klimaaktiv-Gold-Siegel

1000 Punkte von 1000 – mit der maximalen Punktezahl erhielt die neue Zentrale der TIROLER in Innsbruck das klimaaktiv-Gold-Siegel und damit die höchste Auszeichnung im Bereich nachhaltiges Bauen. 

2025

Erster Changing Place in der Euregio

In der Zentrale der TIROLER in der Wilhelm-Greil-Straße öffnet am 21. April der erste Changing Place Österreichs und in der Euregio. Ein Changing Place ist eine speziell ausgestattete Sanitäranlage für Menschen mit schweren Behinderungen und ihre Betreuungspersonen.

2025

Akkus – unterschätzte Brandgefahr im Privatbereich

Lithium-Ionen-Akkus sind praktische Energiespeicher – doch falsch gelagert oder entsorgt sind sie brandgefährlich. Die TIROLER VERSICHERUNG informiert gemeinsam mit dem Tiroler Landes-Feuerwehrverband und der Entsorgungsindustrie über die Thematik. 

2025

Stellvertretender Landesdirektor 

Die Landesdirektion in Südtirol-Trentino ist seit ihrer Gründung kontinuierlich gewachsen und damit auch die interne Organisation. Johannes Pallweber wird mit 1. Juni zum stellvertretenden Landesdirektor von Südtirol-Trentino ernannt. Ein klares Signal, dass wir vertrauensvoll die Zukunft der TIROLER in Italien weiter vorantreiben und stärken.

2025

FrauTIROLER: Für Gewaltprävention und Sensibilisierung

Gewalt gegen Frauen und Kinder und Ungleichbehandlung – gesellschaftliche Probleme, denen in der öffentlichen Wahrnehmung nach wie vor zu wenig Aufmerksamkeit zuteilwird. Bereits zum zweiten Mal setzt die TIROLER VERSICHERUNG mit der Initiative FrauTIROLER ein deutliches Zeichen. Insgesamt 31 Projekte, die genau hier ansetzen, werden unterstützt.

2026

TIROLER startet die Initiative „Extremwetterfestes Tirol“

Die TIROLER VERSICHERUNG lädt erstmals zum neuen Expertenformat „Extremwetterfestes Tirol im Gespräch“. Im Mittelpunkt stehen Impulse, wie Tirol seine Siedlungsräume, Häuser, Betriebe und Lebensgrundlagen wirksamer schützen kann. Gleichzeitig startet eine Informationskampagne, um das Land klimaresilienter zu machen.

2020-2023

2020 - 2023

2020
TIROLER stellt Weichen für die Zukunft

Walter Schieferer und Franz Mair wurden bereits zum fünften Mal als Vorstände der TIROLER VERSICHERUNG bestellt. Damit sind sie das längst dienende Vorstandsduo in Österreichs Versicherungslandschaft. Mag. Isolde Stieg aus Pettnau zieht in die erweiterte Geschäftsleitung ein.

2020
TIROLER VERSICHERUNG stellt sich ihrer Geschichte

In einem drei Jahre andauernden Projekt hat der Historiker Nikolaus Bliem die Nazizeit in der TIROLER VERSICHERUNG, damals Tiroler Landes-Brandschaden-Versicherungsanstalt, aufgearbeitet. Daraus entstanden ist das Buch „Betriebsführer und Gefolgschaft“. 

2021
Staatliches Gütesiegel für lebensphasenbewusste Personalpolitik

Die TIROLER VERSICHERUNG hat eine Vorreiterposition inne, was familien- und lebensphasengerechte Unternehmenskultur angeht. Dafür erhielt sie das staatliche Gütezeichen „Audit berufundfamilie“.

2021
Ein Zeichen gegen Gewalt und Ungerechtigkeit

Gewalt gegen Frauen und Kinder und Ungleichbehandlung – gesellschaftliche Probleme, denen in der öffentlichen Wahrnehmung nach wie vor zu wenig Aufmerksamkeit zuteil wird. Die Initiative FrauTIROLER unterstützt 54 Projekte, die genau hier ansetzen.

2022

Verwerten statt entsorgen

Vor dem Abriss des Altbestandes der Zentrale in Innsbruck öffnete die TIROLER ein letztes Mal ihre Tore für alle. Interessierte konnten Teile des Inventars kostenlos holen und somit weiterverwenden – das ist gelebte Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft.

2022
Historienfilm ausgezeichnet

Mit einem historischen Kurzfilm über ihre 200-jährige Geschichte unter dem Titel „1821“ räumte die TIROLER bei den Internationalen Wirtschaftsfilmtagen in Wien gleich zwei „Victorias“ ab, eine davon für die beste Regie.

2022
Neues Vorstandsduo

Walter Schieferer tritt in den wohlverdienten Ruhestand. Mag. Franz Mair wird neuer Vorstandsvorsitzender, Mag.a Isolde Stieg Vorstandsdirektorin.

2022

Grundsteinlegung Zentrale

Die TIROLER VERSICHERUNG baut das erste Hochhaus aus Holz mit begrünter Fassade in der Innsbrucker Innenstadt. Am 29. November wurde der Grundstein gelegt.

2010-2020

2010 - 2020

2010
Citytower

Die TIROLER VERSICHERUNG bezieht die neue Landesdirektion für Südtirol im Citytower Bozen.

2014
Südtiroler Delegierter

Franz Zelger, Bauunternehmer und Landwirt aus Deutschnofen in Südtirol, ist seit 2014 Delegierter der TIROLER.

2015
Südtiroler Delegierter

Dr. Michl Ebner, Unternehmer und Handelskammerpräsident in Bozen, ist seit 2015 Delegierter der TIROLER.

2015
Südtiroler Delegierter

Josef Waldner, Hotelier, Obst- und Weinbauer aus Marling bei Meran, ist seit 2015 Delegierter der TIROLER.

2016
10-jähriges Jubiläum der TIROLER Landesdirektion Bozen

Die TIROLER feiert im Jahr 2016 das 10-jährige Jubiläum der Landesdirektion in Bozen.

Nach dem 1. Weltkrieg und der Teilung Tirols wurden der 1821 gegründeten Versicherung auf Gegenseitigkeit ihre gesamten Besitztümer sowie Kunden als Marktführer in Südtirol und dem Trentino aberkannt und italienischen Versicherern zugewiesen. Erst 2006 – also 87 Jahre später - kehrte die TIROLER nach Südtirol und Trentino zurück und ist heute in der gesamten Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino tätig.

2017
Wandelnde Plakate sorgen für Aufsehen

In Bozen sorgen wandelnde Plakate der TIROLER VERSICHERUNG für einiges Aufsehen.

2017
Das Buch „Historische Brände im alten Tirol“ wird präsentiert

Ennio Lappi und Martin Reiter präsentieren in Trient das Buch „Historische Brände im alten Tirol“.

2018
Kampagne zu den historischen Bränden

Eine Kampagne zu den historischen Bränden in Südtirol und Trentino, bei denen die TIROLER bereits vor 1918 viele Existenzen rettete, sorgt überall für Aufsehen.

2018
Vertriebspartner besuchen die Zentrale in Innsbruck

Vertriebspartner aus Südtirol und dem Trentino besuchen die TIROLER Zentrale in Innsbruck.

2019
Die TIROLER wird mehrfach ausgezeichnet

Die TIROLER wird vom Wirtschaftsmagazin TREND als attraktivster Arbeitgeber ausgezeichnet und erhält das Gütesiegel für Betriebliche Gesundheitsförderung.

2000-2010

2000 - 2010

2005
Jahrhundertkatastrophe

Die größte Hochwasserkatastrophe in der Nordtiroler Geschichte. Gesamtschaden: 500 Millionen Euro.

2006
Rückkehr

Die TIROLER VERSICHERUNG eröffnet in Bozen eine Landesdirektion für Südtirol und ist somit nach 87 Jahren wieder in ihrem einstigen Stammmarkt vertreten.

2007
Wachstum

Nach einem Jahr kann bereits die 1000. TIROLER Polizze in Südtirol übergeben werden.

2008
Mitgliedervertreter

Bei der Mitgliederversammlung ist in diesem Jahr erstmals ein Südtiroler vertreten: Dr. Werner Oberhollenzer aus St. Lorenzen.

im Bild (v.l.n.r): TIROLER Vorstand Dir. Mag. Franz Mair, Mitgliedsvertreter Dr. Werner Oberhollenzer aus St. Lorenzen, TIROLER Vorstandsvorsitzender Dir. Dr. Walter Schieferer

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2009
Weltmeister

Erfolgreiche TIROLER Sponsoringpartner: Manfred Pranger (im Bild) wird Slalomweltmeister, Carina Wasle Weltmeisterin im Wintertriathlon, Andi Kapfinger gewinnt Bronze bei den Paralympics. Lisa Agerer – sie startet mit der TIROLER als Hauptsponsor für Italien – feiert ihr Weltcupdebüt.

1940-2000

1940 - 2000

1959
Einführung der Beitragsrückerstattung („Bonus“)

Jeder Versicherungsnehmer erhält seitdem bei entsprechender Vertragsgestaltung einen Prämiennachlass von zehn Prozent.

1964 - 1971
Kontinuierliche Ausweitung des Angebots

Das Angebot wird durch die Versicherungen gegen Einbruchdiebstahl, Gebäude-Leitungswasserschaden und Glasbruchschaden, v.a. aber durch Haftpflicht-, Unfall- und Rechtsschutzversicherungen sowie einer selbständigen Haushaltsversicherung, Kraftfahrzeuge-, Maschinenbruch-, Reiseeffekten-, Kühlgut- und Elektrogeräteversicherungen erweitert. Einführung der Bündelversicherungen.

1981
Satzungsänderung „Tiroler Landesversicherung V.a.G.“

Konstituierung der Mitgliedervertretung als oberstes Organ.

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1982
Klassische Lebensversicherung

Nach langer Vorbereitungsphase erfolgt der Einstieg in diesen Geschäftszweig.

1998
Neue Marketinglinie

Die TIROLER tritt mit neuem Logo und neuer Werbelinie auf.

1900-1950

1900 - 1950

1885 - 1904
Wiederum Großbrände in zahlreichen Südtiroler Gemeinden

1885| In Tschengels werden bei einem Feuerinferno 56 Gebäude zerstört und mit Hilfe der TIROLER wieder aufgebaut.

1897| In den Gemeinden Schabs und Kaltern werden jeweils 20 Häuser und Wirtschaftsgebäude weitgehend zerstört, in Taufers gar 46 Versicherungsnehmer geschädigt.

1899| 27 Gebäude in Tabland durch Feuersbrunst zerstört.

1902| In Matsch sind durch ein Großfeuer 38 geschädigte Parteien zu verzeichnen.

1904| Dorfbrand in Mitterolang. Die 42 geschädigten Versicherungsnehmer erhalten insgesamt 142.936 Goldkronen Entschädigung.

1913
Hauptamtlicher Direktor

Die Reihe der Direktoren eröffnet Karl Ritter von Attlmayr (1913 – 1916). Ihm ist die Einführung wesentlicher Neuerungen und Betriebsverbesserungen trotz schwerer Zeiten zu verdanken.

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1919 - 1920
Abtrennung Süd- und Welschtirols

Nach dem 1. Weltkrieg verliert die Anstalt ihre Mitglieder in Südtirol und Trentino (Hälfte aller Kunden)

1927
Loslösung Vorarlbergs

Der Versicherungsbestand in Vorarlberg wird an die neu gegründete selbstständige Vorarlberger Feuerversicherung übertragen.

1930
Gründung der Tiroler Landeskommission für Brandverhütung

Auf Initiative der Tiroler Landes-Brandschaden-Versicherungs-Anstalt wird die „Landesbrandverhütung“ ins Leben gerufen.

1821-1900

1821 - 1900

1821
Erster Statutenentwurf

Erster Statutenentwurf für eine „Tiroler Versicherung“ durch Graf Chotek.

1823
Genehmigung der Statuten

Genehmigung der Statuten der „Feuer-Versicherungs-Anstalt für Tirol, als ein Privat-Verein, unter Leitung der Stände von Tirol“.

Da die Anstalt keinerlei Gewinn beabsichtigt, beruht sie auf dem Grundsatz der Wechselseitigkeit.
Die Grundzüge der Statuten waren:

  • Die Anstalt erstreckt sich auf Alt-Tirol (inkl. Trentino) und Vorarlberg.
  • Sie ist eine Privatanstalt unter Leitung der Stände.
  • Der Ein- und Austritt steht jedermann frei.
  • Gegenstand der Versicherung können nur Gebäude sein.
1825
Großbrand in Lienz kurz nach Aufnahme des Geschäftsbetriebs

Bei einem Großbrand am 16. April werden in Lienz 72 Gebäude, darunter 39 Wohnhäuser, zerstört. Nicht einmal zwei Monate zuvor hatte die TIROLER ihren Geschäftsbetrieb aufgenommen. Die Schadenssumme von 67.121 Gulden war für die junge Versicherung ein harter Schicksalsschlag. Das weitere Bestehen stand auf der Kippe.

1829
Ausweitung der Tätigkeit auf Liechtenstein

Die Situation des durch den Großbrand 1825 in Lienz angeschlagenen Unternehmens bessert sich erst mit der Ausdehnung seiner Tätigkeit auf das mit der Monarchie staatsrechtlich und wirtschaftlich eng verbundene Fürstentum.

1847-1874
Brände zerstören Ortschaften in Süd- und Welschtirol

Mehrere - unter anderem große - Brände zerstören Ortschaften in Süd- und Welschtirol.

1847| Betroffen sind: Darzo, Bedol, Vigo, Madice, Trient, Godenzo, Selemo, Roncio, Lafez, Rivò, Montès, Spormaggiore.

1854| In Salurn werden bei einem Großbrand 24 Gebäude zerstört.

1861| Großbrand in Laas mit 105 geschädigten Parteien und 121.535 Goldkronen Entschädigung.

1874| Großbrand in Mühlbach mit 32 zerstörten Gebäuden. 

1882
Hochwasser in Südtirol

51 Todesopfer sind zu beklagen und über 300 Gebäude neben einer Unmenge an landwirtschaftlichen Nutzgebäuden werden in Südtirol zerstört.